Praxisgründung

Praxisstart: IT und Telefonie für Ihre neue Arztpraxis

Wer eine Praxis gründet oder übernimmt, plant Räume, Personal und Finanzierung – die IT kommt oft zuletzt. Dabei entscheidet sie darüber, ob Sie am ersten Tag arbeitsfähig und telefonisch erreichbar sind. Diese Checkliste zeigt, was zum Praxisstart wirklich zählt.

Checkliste

Die IT-Checkliste für den Praxisstart

Fünf Bereiche, die vor der Eröffnung stehen müssen – sonst startet Ihre Praxis mit angezogener Handbremse.

Praxisverwaltungssystem (PVS)

Das PVS ist das Herzstück der Praxis-IT: Patientenverwaltung, Abrechnung, Dokumentation. Gängige Systeme sind CGM M1, medatixx, x.isynet, T2med oder Dampsoft. Wählen Sie früh, denn Schulung und Datenmigration brauchen Vorlauf – und Ihre Telefonlösung sollte sich später anbinden lassen.

Telematikinfrastruktur (TI)

Für Vertragsärzte Pflicht: der Anschluss an die Telematikinfrastruktur mit elektronischem Heilberufsausweis (eHBA), Praxisausweis (SMC-B), Kartenterminals und KIM-Adresse für die sichere Kommunikation. Die Bestellung von eHBA und SMC-B dauert erfahrungsgemäß mehrere Wochen – früh beantragen.

Internet und Netzwerk

TI, PVS-Updates, Videosprechstunde und moderne Telefonie laufen über das Internet. Beauftragen Sie den Anschluss so früh wie möglich – Bereitstellungszeiten von mehreren Wochen sind üblich. Planen Sie ein sauber getrenntes Praxisnetz mit Firewall statt Consumer-Routern aus dem Elektromarkt.

Hardware und Arbeitsplätze

Rechner an Empfang und in den Behandlungszimmern, Drucker für Rezepte und AU-Bescheinigungen, Kartenlesegeräte, gegebenenfalls Diagnostik-Schnittstellen. Kalkulieren Sie Lieferzeiten ein und lassen Sie die Geräte vor der Eröffnung im Zusammenspiel mit PVS und TI testen.

Datenschutz und IT-Sicherheit

Patientendaten sind besonders geschützt: DSGVO, ärztliche Schweigepflicht und die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV nach §75b SGB V gelten ab dem ersten Tag. Dazu gehören Auftragsverarbeitungsverträge mit allen Dienstleistern, Backups, Zugriffskonzepte und dokumentierte Prozesse.

Telefonie und Erreichbarkeit

Der am meisten unterschätzte Punkt: Patienten rufen an, sobald Ihre Praxis irgendwo gelistet ist – oft Wochen vor der Eröffnung. Rufnummer sichern, Rufumleitung planen und festlegen, wer die Anrufe annimmt, solange das Team noch im Aufbau ist. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Erreichbar ab Tag 1

Telefonie zum Praxisstart: erreichbar, bevor das Team steht

Die ersten Wochen nach der Eröffnung entscheiden, ob sich Ihr Patientenstamm füllt. Genau dann ist die Praxis telefonisch am schlechtesten aufgestellt: Das Team ist neu, die Abläufe sind ungeübt, und zwischen Anmeldung, Aufnahmebögen und ersten Behandlungen bleibt das Telefon liegen. Wer nicht durchkommt, ruft die nächste Praxis an.

Klassische Telefonanlage oder KI-Telefonassistent?

Eine Telefonanlage mit Warteschleife und Anrufbeantworter verwaltet verpasste Anrufe – sie verhindert sie nicht. Ein KI-Telefonassistent für die Arztpraxis nimmt dagegen jeden Anruf sofort an, auch wenn zehn Patienten gleichzeitig anrufen: Er beantwortet Fragen zu Öffnungszeiten und Leistungen, nimmt Terminwünsche und Rezeptanfragen auf und leitet dringende Fälle an Sie weiter.

Zum Praxisstart hat das drei handfeste Vorteile:

  • Terminbuch füllt sich vor der Eröffnung: Der Assistent nimmt Terminanfragen schon entgegen, während Sie noch Regale aufbauen.
  • Kein Personaldruck am Empfang: Sie müssen nicht ab Tag 1 eine Vollzeitkraft ans Telefon setzen – die MFA kümmert sich um Patienten vor Ort.
  • Startklar in 24 Stunden: Ohne Hardware und ohne IT-Projekt – die Einrichtung passiert per Rufumleitung und ist DSGVO-konform.

Was das für Ihre Zahlen bedeutet, zeigt der ROI-Rechner. Und welche Funktionen der Assistent im Praxisalltag übernimmt, sehen Sie in der Funktionsübersicht.

FAQ

Häufige Fragen zum Praxisstart

Zur Grundausstattung gehören ein Praxisverwaltungssystem (PVS), der Anschluss an die Telematikinfrastruktur mit eHBA und SMC-B, ein stabiler Internetanschluss, Arbeitsplatzrechner mit Drucker und Kartenterminals sowie eine Telefonlösung, die vom ersten Tag an erreichbar ist. Datenschutz und IT-Sicherheit nach DSGVO und KBV-Richtlinie müssen von Beginn an mitgeplant werden.
So früh wie möglich, idealerweise mehrere Monate vor der Eröffnung. Die Rufnummer sollte bereits vor dem ersten Praxistag geschaltet sein, denn Patienten rufen schon an, sobald die Praxis irgendwo gelistet ist. Ein KI-Telefonassistent kann diese Anrufe von Anfang an entgegennehmen und Terminwünsche aufnehmen, noch bevor das Team vollständig ist.
Gerade zum Praxisstart ist der Effekt am größten: Das Team ist noch klein, die Abläufe sind neu und jeder verpasste Anruf ist ein Patient, der zur nächsten Praxis weiterzieht. Der Assistent nimmt vom ersten Tag an jeden Anruf entgegen, bucht Termine und entlastet den Empfang in der Aufbauphase. Die Einrichtung dauert nur 24 Stunden.
Ja. Die Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland verarbeitet, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist Bestandteil des Vertrags. Damit erfüllen Sie die Anforderungen der DSGVO und der IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV von Beginn an, ohne eigene IT-Projekte aufsetzen zu müssen.

Erreichbar ab dem ersten Praxistag

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